Zebu - Das Rind mit dem Buckel

Das Zebu hat seinen Ursprung in Sri Lanka und Kaukasien, heute sind sie auch in Europa verbreitet. Das indische Buckelrind stammt wie die europäischen Hausrinder vom Auerochsen ab. Dagegen sind weder Hausrinder noch Zeburinder mit dem Yak, Bison, Wisent oder Büffel verwandt. Zebus sind anspruchslos und widerstandsfähig gegen Hitze und Krankheiten und werden in ihrem Ursprungsgebiet vor allem als Zugtier verwendet. Die vorherrschenden Fellfarben sind Braun-, Schwarz-, Rot- und Weisstöne. Neben einfarbigen Tieren gibt es auch gefleckte und gesprenkelte. Das Haarkleid ist sehr schütter: Pro Quadratzentimeter wachsen deutlich weniger Haare, als dies bei europäischen Rindern der Fall ist.

Zebu heisst tibetanisch "zeba" = Buckel
Die Rinder besitzen einen bei männlichen Tieren stärker und bei weiblichen Tieren weniger stark ausgebildeten senkrechten Buckel. Charakteristisch ist eine starke Wammenbildung.

Zebus pflegen grundsätzlich die Weiden, da die Verletzung der Grasnarbe durch Trittschäden auf ein Minimum begrenzt ist. Sie können bei uns in der Schweiz - ausser bei extremer Kälte - ganzjährig auf der Weide gehalten werden. Zebus können 15 bis 18 Jahren alt werden.

Wir halten Zebus wegen ihres vorzüglichen Fleisches. Es ist eine wahre Delikatesse. Die Beschaffenheit ist sehr feinfaserig, fettarm und mit einem leichten Wildgeschmack. Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass unsere Zebus mit dem Futter auskommen, das wir auf dem Hof produzieren können. 

artgerecht - naturnah - fettarm - hofeigen - ohne Antibiotika - ohne Soja - EINFACH FEIN!

Publizierte Artikel über unsere Zebus:
08.10.2012 Berner Zeitung BZ
08.03.2014 Schweizer Bauer
07.07.2014 Berner Zeitung BZ
08.07.2015 Schweizer Bauer